28. Woche 06.02.-09.02. Cartagena, Amsterdam, Berlin

Montag 06.02.: Das erste Mal getrennte Unternehmungen

Bisher haben wir alle Aktivitäten stets zusammen gemacht und auch so waren wir die meiste Zeit zusammen, nur selten ist einer mal alleine losgezogen für einen kurzen Einkauf oder ähnliches. Wir wollten noch einmal tauchen gehen. Doch Annelies Fußverletzung durchkreuzte diese Pläne, denn wir wollten keine Entzündung riskieren. Wir entschieden uns dagegen den Plan komplett fallen zu lassen und stattdessen würde nur Hendrik tauchen gehen. Um halb sieben verließ er das Hotel und lief gemütlich zum Hafen. Das Boot wurde beladen, die Teilnehmer der Tour gingen an Bord und wurden ihren Plätzen zugeordnet. Dann wurde die beiden 150 PS starken Motoren angeschmissen und wir verließen den Hafen.

Eine halbe Stunde düste das Boot an dem noch frischen Morgen über die relativ glatte See. Das türkise, eher trübe Wasser wich einem wunderschönen Blau. Keine Wolke war am Himmel zu sehen und die Sonne begann die Haut zu wärmen. Nach ungefähr 35 Minuten erreichten Hendrik und die anderen Taucher den ersten Tauchspot. Das Equipment wurde nochmal sicherheitshalber überprüft und dann wurden die Flossen und die Maske angelegt. Nach und nach ließ sich jeder in das Wasser fallen, wo dann im Anschluss auch die BCD-Westen mit den Pressluftflaschen angelegt wurden. Dann gab es das Zeichen zum Abtauchen und langsam ging es in Richtung Meeresboden. Der erste Tauchgang führte entlang einer stetigen Kante, welche mit Korallen bewachsen und von einigen Fischen bewohnt wurde.

Der Tauchgang ging runter bis auf 18 Meter und dauerte insgesamt etwas weniger als 40 Minuten. Allerdings muss man ganz klar sagen, dass dieser Tauchgang etwas unspektakulärer als erhofft war. Es hat trotzdem viel Spaß gemacht. Alleine das Gefühl des Schwebens ist wundervoll. Besonders schön war die Muräne und der Feuerfisch am Ende des Tauchgangs. Nach dem Auftauchen wurden wir vom Boot eingesammelt und erstmal mit Getränken und diversen Früchten versorgt. Nach der Stärkung fuhren wir wenige Kilometer weiter zum zweiten Tauchspot. Die Ausrüstung wurde wieder angelegt, die Pressluftflaschen ausgetauscht und dann ging es wieder ins Wasser. Die hohen Temperaturen des Wassers sorgten dafür, dass ein Tauchen ohne Neoprenanzug möglich war. Annelie hätte sicherlich einen oder sogar zwei benötigt, Hendrik fand die Temperaturen aber durchaus sehr angenehm. 

Der zweite Tauchgang war ein wahrer Genuss und für Hendrik der mitunter schönste der jungen Tauchkarriere. Es gab diverse unterschiedliche Korallen in bunten Farben, kleinere und größere Riffe wechselten sich mit Passagen von Sandebenen ab und natürlich verschiedenste Fische. Sowohl unterschiedliche, die sich im Sand verstecken oder verbuddeln und dort gut getarnt sind, als auch unterschiedlichste Lippfische, kleine bunte Schwärme und auch diverse Krustentiere. Gleich am Anfang gab es zwei Langusten zu sehen, die Hendrik in Korallen entdeckt hatte. Zwischen den Korallen schwebte noch ein Feuerfisch, welche auch als Löwenfische bezeichnet werden. Eine spannende Unterwasserwelt. Es macht einfach Spaß, die unterschiedlichsten Kreaturen zu finden. Hendriks GoPro brauchte leider am Anfang des zweiten Tauchgangs einen Neustart, was Unterwasser eher schwierig ist, da dafür das Batteriefach geöffnet werden muss, wodurch er umso froher war, dass die Guidin eine richtige Unterwasserkamera inklusive Licht dabei hatte. Mit so einer speziellen Kamera sind dann nochmal bessere Fotos möglich, und so gibt es auch mal ein paar Fotos beim Tauchen von Hendrik. 

Der zweite Tauchgang ging fast eine Stunde. Das lag auch daran, dass wir diesmal nur auf maximal zehn bis zwölf Meter abtauchten. Doch tiefer bedeutet ja auch nicht immer besser oder schöner. Die vielen Fische, unterschiedlichen Korallen und Krustentiere zu bestaunen war ein Vergnügen. Hendrik freut sich jetzt schon auf die nächsten Tauchgänge, vielleicht sogar eine Tauchreise? Es gibt ja so viele Möglichkeiten. Nach dem Auftauchen wurde erstmal das Equipment an Bord geholt und dort ordentlich verstaut, während die Taucher noch gemütlich im warmen Wasser schwammen und von ihren Sichtungen, Unterwasser oder anderen Erlebnissen sprachen. Dann ging es auch für alle anderen zurück ins Boot und die Heimfahrt wurde angetreten. Wir schossen über das Wasser, ein herrliches Gefühl! Auch die Bootsfahrt hat wirklich Spaß gemacht. Als wir den Hafen erreichten war es kurz nach halb eins und tauchen macht hungrig. 

Es ging raus aus der Marina und zurück in Richtung Hotel. Auf dem Weg dorthin unterhielten wir beide uns dann bereits über die weiteren Pläne des Tages. Annelie konnte inzwischen auch etwas Kleines zu Essen vertragen und so trafen wir uns bereits auf halbem Weg. Annelie war in der Zwischenzeit natürlich nicht tatenlos geblieben. Erstmal hatte sie im Hotel gefrühstückt, wo sie wieder überschwänglich versorgt wurde, ehe sie dann unsere Wäsche in die Wäscherei gebracht hat. Ein sehr cleverer Schachzug, wenn man nicht ohne Kleidung in Deutschland dastehen möchte und als allererste Aufgabe erstmal waschen möchte. So können wir dann gemütlich auspacken und haben direkt Klamotten; wobei wir die Strandklamotten vermutlich erstmal nicht brauchen werden, höchsten zum Darunterziehen. Dann ging es noch für sie zur Apotheke, um neue Pflaster für ihren Fuß zu kaufen. Kurze Zeit später trafen wir uns auch schon am Rande es belebten Getsemani Viertels. Wir bummelten etwas durch die unterschiedlichen Straßen und ließen uns etwas durch die Menge treiben. Annelie zeigte Hendrik die Teile der Altstadt, wo es ganz gute Restaurants gibt, wo es Kunst gibt und wo es Souvenirs und allen möglichen anderen Kram gibt. 

Ohne direktes Ziel durch eine neue Stadt zu laufen und so die unterschiedlichen Straßen, Läden und Gassen zu entdecken ist immer noch am schönsten. Wir kamen nach einer Weile zu einem Platz, wo wir ein nettes Restaurant fanden und uns etwas zu essen bestellten. Dazu gab es mal wieder „Jugo naturales“, also einen Fruchtsaft-Mix, der immer schön kalt ist und von der Konsistenz durch die pürierten Eiswürfel eher ein Smoothie ist. Hendriks absolutes Lieblingsgetränk in Kolumbien, vor allem wenn es mit Maracuja ist. Im Anschluss bummelten wir noch etwas durch die Boutiquen und Geschäfte, kauften ein paar wenige Souvenirs und erfreuten uns an den unzähligen Gemälden und Straßenkunst-Malereien an Häuserfassaden. Im Anschluss ging es für uns zurück ins Hotel. Dort wurde sich etwas ausgeruht und von den hohen Temperaturen erholt. 

Wir machten uns frisch, entspannten etwas, arbeiteten und dann war es Zeit, die Stadt bei Dämmerung beziehungsweise Nacht zu bewundern. Zum Abendessen ging es in die Altstadt. Die Stadt wirkt sogar noch lebendiger bei Nacht als am Tage. Nicht nur, weil es hier viele Clubs und Bars gibt, sondern auch weil auf den Straßen selber gefeiert und musiziert wird. Am Stadttor zur Altstadt hatten sich mehrere Tanzgruppen versammelt, die dann zu Live-Musik ihre Performance dargeboten haben. Das war ein toller Abschluss für den Abend. Es hat viel Spaß gemacht, den Künstlern zuzusehen und den Vibe dieser schönen Stadt zu erleben. Erschöpft fielen wir dann ins Bett.

Dienstag 07.02.:  Cartagena Tag 2

Unser Tag startete ganz gemütlich gegen 8 Uhr. Annelie holte schnell die Wäsche aus der Wäscherei ab, bevor es für uns beide zum Frühstück ging. Das Frühstück wurde zwar sicherlich mit viel Mühe zubereitet, an ein gutes europäisches Frühstück kommt es trotzdem nicht heran. Aber halb so schlimm. Dass wir hier kein gutes Frühstück mehr bekommen würden, damit haben wir uns schon lange abgefunden. Wir haben uns für den zweiten Cartagenatag eine „Free Walking Tour“, also eine kostenlose Stadtführung, gebucht. Diese gibt es in größeren Städten auf der ganzen Welt und wird meist von den Einheimischen durchgeführt. Ganz kostenlos ist diese natürlich nicht, sondern fungiert auf Spendenbasis. Nachdem wir einige Zeit im Schatten auf alle Teilnehmer der Gruppe gewartet haben, ging es mit Camilo los, Cartagena zu erkunden. Es war ein, wie er erklärte, typisch warmer Cartagenatag. Hendrik hätte heute wahrscheinlich lieber einen typisch-kalten Berlin-Tag gehabt, doch die werden uns ja bald noch genug begegnen. Mit Wasser bepackt schlenderten wir also 2.5h durch die wunderschöne Altstadt Cartagenas. Dabei erklärte uns Camilo die wichtigsten historischen Ereignisse, welche die Stadt geprägt haben. Von den Zeiten der Besiedlung durch Spanier, über den Sklavenhandel und wie diese Stadt einst aus zwei, durch Wasser getrennte, Siedlungen bestand. 

Über einen Park, worin sogar eine kleine Affenfamilie und Faultiere leben, ging es weiter zu einem anderen Stadtteil. Im zweiten Teil begaben wir uns dann in das Stadtviertel, in welchem auch unser Hotel liegt, Getsemani. Dieses ist eher ein bisschen jünger, hipper und rustikaler. Die Wände sind mit kunstvollen Grafitis besprüht, die Häuschen kleiner und bunter. Aber wirklich ausgesprochen schön. Da wir die letzten Tage schon viel in den Gassen unterwegs waren, konnte uns Camilo hier nichts wirklich Neues zeigen. Doch das bestätigte uns eigentlich nur, dass wir die wichtigsten Dinge in Cartagena auf jeden Fall gesehen haben. Die Stadt gefällt uns wirklich ausgesprochen gut und wir würden sie jederzeit weiterempfehlen. 

Sowohl architektonisch, größtenteils im kolonialistischen Stil gehalten, als auch die generelle Grundstimmung ist super schön. An vielen Ecken preisen Obstverkäufer diverses Obst auf ihren Karren an, bereiten Künstler ihre Kunstwerke aus und malen gleichzeitig neue und überall lassen sich andere Kleinigkeiten entdecken. Die bunten und diversen Graffiti-Gemälde und unterschiedlichen farbenfrohen Häuserfassaden sind sehr einladend. Es gibt sowohl in der von Befestigungsanlagen umringten Altstadt, als auch im Getsemani Viertel viele hübsche kleine Restaurants, Cafés und Einkaufsläden. Immer wieder gibt es kleinere und größere Parks oder Plätze. Dort kommt es auch immer wieder zu spontanen Aufführungen von Musikergruppen oder Akrobaten und Tänzern. Besonders am Abend, wenn diese zum Teil mit Fackeln arbeiten und zu rhythmischen Trommeln tanzen, ist das sehr faszinierend anzusehen.

Cartagena besteht auch bautechnisch aus vollkommen verschiedenen Vierteln. Neben der von der Stadtmauer umringten Altstadt, die im Kolonialstil errichtet wurde, gibt es das bereits erwähnte Getsemani Viertel. Hier sind die Bauten auch eher klein, also maximal drei- bis vierstöckig, sehr bunt, aber etwas moderner zum Teil. Dazu gibt es dann noch ein Viertel mit ganz vielen Hochhäusern, die zwar individuell keinen Schönheitspreis gewinnen, zusammen irgendwie aber doch passend sind. An den Rändern der Stadt gibt es dann wieder die wirklich armen Viertel, wo die Blechhütten, schlechteren Straßen und kleinere, mit Steinen zusammengeschusterte Häuser gibt. Dazu kommen noch weitere Viertel, die in sich selbst weniger monoton sind, wo man also neben älteren Gebäuden auch moderne findet oder auch einzelne Hochhäuser. Wir haben uns in der Altstadt und dem Getsemani fast ausschließlich aufgehalten, da diese einfach am schönsten sind und auch am sichersten.

Nach der Stadtführung war es Zeit fürs Mittagessen. Auch wenn die Pizzeria von außen sehr hübsch aussah, waren wir von der Pizza leider nicht wirklich begeistert. Kulinarisch ist es wirklich ein Auf und Ab mit uns in Cartagena. Wir besorgten noch ein paar Souvenirs, bevor wir uns wieder ins Hotel begaben. Wir brauchten ein bisschen kühle Luft und Pause vom Laufen. Eine angenehme Dusche und die Klimaanlage brachten die Körpertemperaturen wieder etwas runter. Die Hotelangestellten sind beim Betreten des Hotels, bzw. wenn uns die Tür geöffnet wird, immer ausgesprochen zuvorkommend, fast schon zu zuvorkommend für unseren Geschmack. Stets wird uns Saft und ein erfrischendes, kühles, leicht feuchtes Handtuch angeboten, um uns zu erfrischen. Obwohl wir am liebsten direkt auf das Zimmer gehen würden, um direkt einfach zu duschen.

Unseren letzten Abend wollten wir nochmal mit einem Highlight ausklingen lassen und so hatten wir uns eine Sonnenuntergangs-Katamaran-Fahrt gebucht. Wir fanden den Katamaran recht schnell im Hafen und konnten nach kurzer Wartezeit auf das Boot. Als alle Passagiere da waren, hieß es „Leinen los“ und immer der untergehenden Sonne entgegen. Wir schipperten ganz gemächlich an den riesigen, weißen Hochhausfassaden vorbei, durch den Segelboothafen bis zum Kreuzfahrtschiffshafen und noch ein Stück weiter die Bucht hinaus, bevor das Boot plötzlich noch langsamer wurde, und stehen blieb. Scheinbar ist eine Sonnenuntergangsfahrt, eher ein Sonnenuntergangsstillstand. Wir blieben tatsächlich einfach einige hundert Meter vom Land in der Bucht stehen, um dort für eine halbe Stunde den Sonnenuntergang anzuschauen. Es war wirklich sehr hübsch und schön, trotzdem haben wir nicht ganz das Konzept verstanden.

Scheinbar fahren jedoch alle Ausflugsschiffe zur Sonnenuntergangsfahrt nur bis zu diesem bestimmten Punkt und bleiben dann einfach stehen, denn um uns herum versammelten sich auch noch andere Ausflugsboote. Doch wir wollten nicht zu viel meckern und uns die Laune verderben und so genossen wir es einfach nochmal auf dem Meer zu sein. Bis wir das karibische Meer wiedersehen, wird es sicher eine Weile dauern. Auf dem Rückweg nahm unser Katamaran dann auch mal bisschen an Fahrt auf; geht doch. Die Stadt war mittlerweile in dunkle Nacht getaucht, die Spiegelbilder der Hochhäuser glitzerten im Meer und die historische Altstadt erleuchtete in warmen Orange.

Zum Abendessen hatte Hendrik einen Tipp von einem Ceviche-Restaurant bekommen. Wir hatten uns bisher nicht getraut, Ceviche zu probieren. Das typische, kalte Gericht besteht meist aus in Limettensaft eingelegtem Fisch und Gemüse wie bspw. Mais oder Zwiebel. Hendrik probierte eine Variante mit Oktopus, Annelie die vegane Variante. Leider, leider hat auch dieses Gericht uns heute nicht überzeugt. Grundsätzlich war das Restaurant top, nur schmeckt uns dieses sehr saure und dazu noch kalte Gericht einfach nicht. Kulinarisch haben wir heute einfach einen Pechtag erwischt. Doch wenigstens der Blick von der Dachterrasse war hübsch anzusehen. Damit Hendrik nicht hungernd ins Bett gehen muss, gab es auf dem Rückweg dann noch eine Pizza To-Go vom guten Pizzarestaurant. Und damit ist nun auch der letzte wirkliche volle Tag der Reise zu Ende gegangen.

Mittwoch & Donnerstag 08/09.02.: Die Heimreise

Der letzte Tag. Das letzte Mal nicht zu Hause aufwachen. Das letzte Mal die Sonne und Wärme genießen, ehe es zurück ins kalte Deutschland geht. Da der Flieger erst um 18:45 Uhr abhebt, hatten wir noch etwas Zeit in Cartagena. Erstmal ging es zum Frühstück und im Anschluss wurden die Koffer gepackt. In unserem Fall waren es die kleinen und großen Rucksäcke und zusätzlich ein weiteres Handgepäckstück pro Person. Schon ein komisches Gefühl, dass es jetzt quasi vorbei ist. Doch man hat so vieles erlebt und man freut sich durchaus auf zu Hause. Das Gepäck konnten wir im Hotel lassen, um dann nur mit Kamera bewaffnet ein letztes Mal durch die Straßen zu laufen.

Wir hatten uns für den letzten Tag das Fort von Cartagena aufgehoben. Dieses wollten wir auf jeden Fall noch besichtigen. Also spazierten wir in der Mittagssonne den Kilometer bis zum Eingang des Forts. Dort bezahlten wir den Eintritt und schon ging es den Weg hinauf. Die Festung stammt aus dem 16.ten Jahrhundert und war Schauplatz diverser Schlachten zwischen europäischen Supermächten zwischen dem 17.ten und 19.ten Jahrhundert. Das Fort wurde von afrikanischen Sklaven unter Aufsicht der Spanier gebaut. Wir erklommen die oberen Mauern und konnten einige ausgestellte Kanonen betrachten. Doch besonders schön war der weite Blick auf die diverse Stadt. Oben wehte zumindest auch ein leichtes Lüftchen, wodurch die Hitze etwas erträglicher wurde. Von oben arbeiteten wir uns durch Gänge und Tunnel Ebene für Ebene weiter nach unten vor. Die extrem robusten, dicken Mauern waren wirklich beeindruckend. Doch wir hätten gedacht, dass man im Fort noch mehr sehen würde, oder es womöglich auch eine Ausstellung geben würde. Das gab es leider nicht, wodurch wir nach ungefähr einer halben Stunde um halb eins wieder draußen waren.

Somit hatten wir noch Zeit, um in die Altstadt zu gehen. Dort konnten wir noch gemeinsam einen Smoothie trinken, Annelie konnte einen Kaffee trinken und wir konnten eine letzte Mahlzeit essen. Dann ging es zurück zum Hotel. Wir hatten vorher das Personal gefragt, ob wir nach unserer Tour durch die Stadt noch einmal duschen dürfen. Dieser Wunsch wurde uns erfüllt, uns wurden Handtücher gebracht und so konnten wir uns nochmal richtig schön frisch machen, um nicht stinkend und verschwitzt in den Flieger einsteigen zu müssen. Dann ging es nach kurzen Problemen mit dem Uber zum Flughafen. Dieser war dann doch nochmal etwas kleiner als erwartet, aber immerhin fliegt einmal in der Stunde ein internationaler Flieger von dort. Wir checkten ein und gaben unser Gepäck ohne Probleme auf. Doch bis wir wirklich am Gate standen, dauerte es nochmal einige Zeit. Erst mussten wir anstehen, damit das erste Mal unser Pass betrachtet wird, dann mussten wir uns weiter anstellen für die Ausreisestelle. Das Tempo war aber so gemütlich jeweils, dass die Reisenden durch die Warterei ziemlich genervt wurden. Auch wir hatten echt keine Lust mehr und wollten einfach zum Gate, um uns dort hinzusetzen. 

Schließlich war es so weit und wir bekamen den Ausreisestempel in den Reisepass. Das erste Mal auf der Reise, dass es bei der Ausreise eine Überprüfung gab und wir einen Stempel für die Ausreise bekamen. Dann ging es noch durch die eigentliche Security, unser Handgepäck wurde gescannt und endlich waren wir bei unserem Gate. Eine Dreiviertelstunde später wurde es Zeit für das Boarding. Dann saßen wir im Flieger und wir hoben ab. Der Flug war grundsätzlich zwar ganz angenehm, trotzdem sind solche langen Flüge immer auch irgendwie anstrengend. Doch wir erreichten Amsterdam ohne Zwischenfälle und pünktlich. Dort wurde ein weiteres Mal auf den Pass geschaut, es ging ein zweites Mal durch die Security und dann gab es eine weitere Passkontrolle für die tatsächliche Einreise in die EU. Jeweils kamen wir ohne Probleme durch. Der Weiterflug nach Berlin war ebenfalls pünktlich, sowohl beim Start, als auch der Landung und wir landeten heil und unversehrt nach insgesamt 14 Stunden Heimreise in Berlin.

In Berlin ging es dann zur Gepäckausgabe. Wir warteten kurz und dann kamen auch schon die ersten Gepäckstücke. Annelies Rucksack war direkt unter den Ersten. Doch Hendriks Tasche kam und kam nicht. Am Anfang war das noch lustig, man machte etwas Spaß, doch man wurde mit der Zeit nervöser. Spätestens als bei der Gepäckausgabe stand „finished“ und sein Rucksack immer noch nicht da war, war es nicht mehr spaßig. Wir gingen zum Lost and Found Schalter, doch da entdeckte Hendrik schon die Tasche bei der Ausgabe für Übergepäck. Scheinbar war das Gepäckstück durch die Größe aussortiert worden und nicht auf dem normalen Gepäckband gelandet. Egal, alles da, alles gut, ab nach draußen. Wir gaben Hendriks Mama das Signal, dass wir endlich fertig sind und wir eingesammelt werden können. Sie war bereits in der Nähe in Warteposition gewesen und machte sich auf den Weg zu uns. Dann gab es endlich das ersehnte Wiedersehen und zu unserer großen, freudigen Überraschung hatte Hendriks Oma aus Hannover den weiten Weg auf sich genommen, um ihn und uns zu überraschen. Überraschung definitiv gelungen, das war wundervoll! Dann gab es noch leckere Stullen, endlich wieder ganz normales deutsches Brot mit Aufschnitt. Nach dem Flug mit dem Flugzeugessen hatte man umso mehr Hunger darauf. Gemeinsam fuhren wir dann zu unserer Wohnung. Wir sind wieder zu Hause.

Résumé der gesamten Reise – Hendrik:

Die bisher längste Reise meines und unseres Lebens, wenn man einmal vom einjährigen Auslandsaufenthalt absieht. Jetzt ist diese zu einem Ende gekommen, doch wir können stolz sagen, dass es ein verdammt toller Ritt war. Es hat so unglaublich viel Spaß gemacht, wir haben so vieles verschiedenes gesehen. Doch das allerwichtigste ist, dass wir es auch wirklich heile und ohne Probleme wieder nach Hause geschafft haben. Ohne Autopanne, Unfall, Überfall, Raub oder Diebstahl. Nichts dergleichen ist uns widerfahren und das macht die Reise umso schöner. Es war eine wirklich grandiose Reise, die mir persönlich auch einfach sehr viel Freude bereitet hat. 

Von diesen ganzen Erfahrungen und Erlebnissen kann man noch sehr lange zehren. Wir freuen uns natürlich sehr, dass dieser Blog so einen großen Anklang gefunden hat und freuen uns über die ganzen positiven Rückmeldungen, doch in erster Linie war der Blog auch schlichtweg für uns selbst gedacht. Damit wir uns an all die Momente zurückerinnern können. Damit wir nichts vergessen, denn wenn man so vieles erlebt, so viele Highlights hat, vergisst man manchmal fast schon, wo man in der Woche zuvor gewesen ist. Wir haben vieles mit den Worten hier und auch unseren Bildern festgehalten. Daran können wir uns immer wieder erfreuen und somit zurückerinnern. 

Man sagt ja immer so schön „reisen bildet“. Auch nach dieser Reise können wir das definitiv wieder bejahen. Oftmals passiert es ohne, dass man es merkt und es ist nicht immer das reine Lernen von Fakten, sondern natürlich auch von neuen Fähigkeiten oder auch in manch einer eigentlich stressigen Situation gelassen zu bleiben. Zusätzlich gibt es auch die Zertifikate, die wir in auf der Reise abgeschlossen haben. 

Ich weiß nicht unbedingt, wie ich erwartet habe, wie die Reise verlaufen würde, aber sie war definitiv anders und doch gleichzeitig genauso, wie ich es mir vorgestellt und erhofft hatte. Ein Highlight hat das nächste gejagt. Es gab fast täglich etwas Neues zu sehen und genau das fand ich natürlich schön. Der Wechsel von Nordamerika nach Zentralamerika und somit in eine vollkommen andere kulturelle und klimatische Umgebung hat durchaus dafür gesorgt, dass eine vollständige Abstumpfung für Eindrücke ausblieb. Ich bin sehr froh, dass ich auch nach der ganzen Zeit auf Reisen immer noch das meiste so spannend, schön und aufregend fand wie am Anfang.

Durch die vielen verschiedenen Eindrücke gab es auch stetig neue Anstupser für neue oder gerne auch alte Gesprächsthemen. Ich hätte selber nicht unbedingt gedacht, dass wir nach so langer Zeit nur zu zweit stetig Gesprächsstoff haben. 

Es gab so viele tolle Erlebnisse, Landschaften und tierische Begegnungen, da liegt die Frage nach dem persönlichen Highlight oder auch etwas genereller dem Ranking der Länder nicht fern. Einen speziellen Moment von den insgesamt 190 Tagen auf Reisen zu finden ist schwer, wenn nicht gar unmöglich. Ich möchte ja auch keinen anderen Moment unbedingt degradieren, aber selbstverständlich hat jeder von uns so seine persönlichen Momente, die einem besonders in Erinnerung bleiben. Momente, wo man besonders glücklich war, besonders erstaunt, besonders verängstigt oder besonders friedlich im Inneren war. Momente, die sofort vor dem inneren Auge blitzen, wenn man an die Reise denkt. 

Zu meinen persönlichen Highlights gehört definitiv Hyder, wo wir am Abend die Grizzly-Familie gesehen haben und ich am nächsten Morgen meinen Lachs gefangen habe. Die Fahrt über den Dalton Highway, unter anderem auch weil es so unfassbar spontan war, diese einsame und auch etwas gefährliche Straße bis hoch zum arktischen Ozean zu fahren. Die Sternennächte in den unterschiedlichen Ländern, an den verschiedenen abgeschiedenen Orten, wo man ohne Lichtverschmutzung unbeschreiblich tolle Nachthimmel gesehen hat. Diese waren wirklich so unfassbar, dass man das selbst erlebt haben muss, um verstehen zu können, wie viele Sterne man tatsächlich nachts sehen kann. In Erinnerung bleiben auch die zunächst scheinbar schlechten Momente, wo es draußen extrem regnet, es total kalt ist und wir unter der Heckklappe eine super leckere Gulaschsuppe zubereitet haben. Hierbei sind wir uns tatsächlich einig, dass diese Suppe das beste Essen der Reise war. Das Tauchen war ebenfalls ein absolutes Highlight für mich. Dieses Gefühl zu schweben, die Möglichkeit der Unterwasserwelt so nah zu kommen und quasi ein sich ständig veränderndes Aquarium vor den Augen zu haben, hat mich sehr beeindruckt. Die ganzen Aktivitäten in Kolumbien, beginnend beim Mountainbiken, über das Rafting, bis hin zu der Höhlenerkundung. Sobald man einmal anfängt darüber nachzudenken, sprudeln die Geschichten und Highlights nur so aus einem heraus. Da merkt man auch immer wieder, wie viel man eigentlich gesehen hat. 

Wir haben so viele neue Anekdoten, wovon viele nur wir verstehen, doch das ist okay. Aber bei Spaghetti Carbonara, oder wenn wir Bacon anbraten, müssen wir jetzt jedes Mal an den Schwarzbären erinnern, der uns damals besucht hat. Wenn wir am Meer sind und Kite-Surfer sehen, müssen wir an unsere eigene Zeit auf den Brettern denken. Fahren wir über löchrige Landstraßen oder Feldwege, denken wir an all die wirklich schlimmen Straßen in Kanada, Alaska, Costa Rica und Kolumbien zurück. Die Reise ist unvergesslich und hat einen geprägt, ohne, dass man sich dafür anstrengen musste. 

Ich bin unglaublich dankbar und voller Ehrgefühl, so viele verschiedene Landschaften und vor allem aber auch Tiere gesehen zu haben. Von den wundervollen Bären, über die Wale, Bisons, Affen und den unterschiedlichsten Vögeln, allen voran den Aras und Tukane, war ja wirklich alles dabei. Es ist verrückt, dass wir so vieles in unserem Alter schon erlebt und gesehen haben. Dafür haben wir auch gearbeitet und gespart in den Jahren davor, doch ohne die Hilfe von unseren beiden Familien wäre das absolut nicht möglich gewesen, daher hier auch nochmal mein persönlicher Dank. Wir wissen jegliche emotionale, informative und finanzielle Unterstützung sehr zu schätzen. 

Wir haben auch durch diese Reise wieder viele neue Ideen und Inspirationen für neue, weitere Abenteuer gesammelt. An Ideen wird es uns definitiv nicht mangeln. Wir wissen noch nicht, wann die nächste Reise losgeht, oder wohin sie geht, aber sie wird kommen und wir freuen uns darauf, euch dann hier wieder mitzunehmen. 

In diesem Sinne, bis bald, 

Euer Hendrik

Hendriks Lieblingsmomente und Lieblingsfotos:

Résumé der gesamten Reise – Annelie:

5 Länder, tausende Kilometer, unterschiedlichste Klimazonen und Kulturen … In den letzten Monaten haben wir die unglaubliche Vielfalt unserer wunderschönen Welt kennengelernt. Wir sind auf Gletscher gestiegen, haben Grizzlys beim Beeren fressen beobachtet, springende Buckelwale gesehen, einsame Sonnenuntergänge und pulsierende Millionenstädte. Wir hatten tiefgreifende Unterhaltungen in der arktischen Steppe und verrückte Diskussionen auf kolumbianischen Straßen. Wir paddelten im Pazifik, tauchten im karibischen Meer und schwammen in kanadischen Gletscherseen. Gemeinsam haben wir so viele Abenteuer erlebt, dass wir Bücher füllen könnten. Unser ganz persönliches Buch des Lebens ist auf jeden Fall um einige Kapitel dicker geworden.

Als ich zu dieser Reise aufgebrochen bin, habe ich mich gefragt, wie sie mich verändern wird. Jetzt komme ich zurück und habe mich kein Stück verändert und trotzdem ist nichts gleich.

Ich glaube, ich habe in den letzten 6 Monaten wieder mehr mich selbst gefunden. Ich bin nicht anders, ich bin mehr ich. Ich lache wieder öfter, mache öfter schlechte Witze, ich genieße wieder öfter den Moment und bin öfter dankbar für die Menschen um mich herum und die Momente, die ich erlebe. Ich habe in den letzten 6 Monaten endlich die Zeit gehabt, ein Stück langsamer zu leben. Nicht alles auf doppelter Geschwindigkeit an mir vorbeirauschen zu lassen, weil zu wenig Zeit da ist. Ich konnte ab und zu sogar mal auf Pause drücken und einfach nur tief durchatmen und in mich hineinhorchen. Und seit langer, langer Zeit war da auch einfach mal nichts. Keine Termine, keine Timelines, keine hundert ungelesenen Nachrichten und E-Mails, keine offenen Abgaben und Zweifel und Sorgen am großen Ganzen. Da war ich, da war mein liebster Mensch an meiner Seite und sonst nicht viel mehr. Noch immer ist es mir unglaublich schwergefallen, nicht Tage im vorauszuplanen und in meinen Organisationsdrang zu fallen. Die letzten Jahre waren für uns beide unglaublich voll gepackt. Ohne Planung, ohne Absprachen und Terminkalender wären wir im Chaos untergegangen. Und nun standen wir vor der unglaublichen Freiheit, dort sein zu können, wann wir wollen. Sein zu können, wie wir wollen und machen zu können, was wir wollen. Da kann man nicht von heute auf morgen den Schalter umlegen, ich zumindest nicht. Und trotzdem gab es diese Momente, in denen ich einfach mal nur existiert habe. Und diese Momente sind diejenigen, die mir im Herz geblieben sind und mir unglaubliche Zuversicht und Kraft gegeben haben. Die meine leeren Akkus wieder aufgefüllt haben. Es waren die scheinbar kleinen unscheinbaren Momente, die am Ende so viel bedeutet haben. Die gezeigt haben, dass ich so wenig brauche, um alles zu haben.

Die Momente, in denen ich mich am lebendigsten gefühlt habe, waren die als um mich herum das pure Nichts war.

Als ich auf unserem Autodach den Sonnenuntergang über der Sierra Nevada beobachtet habe, als über mir die Milchstraße in verschiedenen Farben funkelte oder vor mir ein gigantisches Eisfeld lag, welches bis zum Horizont reichte.

Diese Reise hat mich in vielerlei Hinsicht bereichert. Sie hat mein Herz ein Stück geöffnet, mein Wissen erweitert und mir gezeigt, was für ein klitzekleiner Teil dieser Welt ich doch bin. Ich erinnere mich noch ganz genau an den Moment, als wir auf einem Hügel mitten im Nichts standen. Es war kalt und hinter uns lag eine aufregende, anstrengende Fahrt. Ich war emotional so übervoll, dass ich einfach gar nichts mehr mit mir anzufangen wusste. Und dann färbt sich der Himmel rot, die Sonne geht für diesen Tag und taucht die Landschaft in ein leuchtendes Orange und ich bin mittendrin. Um mich herum nichts außer der arktischen Steppe. Und ich erkenne, dass ich doch nur ein so kleiner Teil im großen Ganzen bin. Dass es doch eigentlich absolut unbedeutend ist, worüber ich mich zu Hause aufrege, wofür ich meine Energie verschwende, was mich nachts wach hält.

Denn wenn die Sonne jetzt gleich untergeht, kommen die Sterne und danach ein neuer Tag. Es geht weiter, wir fahren weiter, wir werden neues sehen, neues erleben und egal, was gestern war, heute ist ein neuer Tag und das ist, was zählt.

Die Reise hat uns als Paar die Chance gegeben, endlich wieder Zeit füreinander zu haben. Zeit zum Reden und vor allem Zeit zum Zuhören, was in unserem Alltag davor viel zu oft gefehlt hat. Wir waren in den letzten 6 Monaten 24/7 zusammen. Das war auf keinen Fall immer leicht. Wenn man auf so engem Raum zusammenlebt, dann kann man nicht einfach mal weggehen, wenn die Luft dick wird. Dann muss man da durch. Dann muss man trotzdem noch die 5h bis zum Ziel gemeinsam Auto fahren, ob es einem passt oder nicht. Wenn man so eng zusammen ist, dann erlebt man auch mal die nicht so rosaroten Seiten des Lebens gemeinsam. Privatsphäre ist da nicht mehr vorhanden. Und trotzdem hat genau diese Enge uns noch so viel mehr zusammengeschweißt. Mit keinem Menschen dieser Welt hätte ich diese Enge ertragen, doch mit Hendrik war es alles, was ich brauchte. Wir wissen, wir können uns aufeinander verlassen. Wir können und müssen uns vertrauen. Diese Reise war auch für uns als Paar eine große Blackbox. Wir wussten nicht, ob wir das so lange miteinander aushalten. Wir wussten nicht, ob wir so lange gemeinsam reisen können ohne, dass jemand zu viele Kompromisse eingehen muss und schließlich keine Lust mehr auf die Abenteuer des anderen hat. Doch letztendlich können wir sagen, dass es mit uns funktioniert. Wir können auch mal richtig gut streiten und uns anzicken, aber wir können auch ganz schnell wieder verzeihen und über Probleme reden. Und am Ende passen unsere Vorstellungen vom Reisen einfach sehr gut zusammen. Es ist wunderbar, die Erlebnisse und Momente, die man erlebt, mit dem Menschen, der einem am nächsten steht, zu teilen. Wir haben so viele Momente erlebt, die uns verbinden, die nur uns gehören und uns niemand mehr nehmen kann. Momente, über die wir noch in Jahren reden und lachen können.

Ich für mich, wünsche mir, dass ich die Gelassenheit, Entspannung und den Glauben an das Gute in meinen Alltag tragen kann. Dass ich die unglaubliche Freundlichkeit, mit der uns Freunde und Fremde begegnet sind, weitergeben kann. Dass ich öfter ein Stück zurücktrete und die Dinge mit Abstand betrachte und einfach mal die Perspektive wechsel. Ich wünsche mir, ein bisschen mehr Langsamkeit, ein bisschen mehr Stille und kleine Momente des Innehaltens. Ich bin dankbar für die Möglichkeit, diese Abenteuer zu erleben. Dankbar für dieses Privileg reisen zu dürfen. Dankbar für die unglaubliche Unterstützung von zu Hause, ohne die dies nie möglich gewesen wäre. Und vor allem bin ich dankbar dafür, dass ich ein zu Hause habe, Menschen habe, auf die ich mich so sehr freue, dass ich nicht traurig bin, dass die Reise vorbei ist. Sondern, dass ich voller Zuversicht und Hoffnung in die Zukunft schaue und mich freue auf alles, was danach kommt.

Auch wenn diese Reise jetzt zu Ende geht, so steht unser großes gemeinsames Abenteuer erst ganz am Anfang.

Bis bald

Eure Annelie

Annelies Lieblingsmomente und Lieblingsfotos:

Hiermit endet diese Blog-Serie und unsere Reise. Wir haben uns sehr über all die lieben Worte und Nachrichten gefreut, die wir in Bezug auf diesen Blog erhalten haben. Das hat uns definitiv auch weiter motiviert, sonntagabends den jeweiligen Beitrag einigermaßen pünktlich hochzuladen. Wir wissen noch nicht, wohin uns die nächste Reise führt oder wann diese beginnt, nur, dass es sie geben wird. Mit dem Newsletter werdet ihr rechtzeitig bei Beginn des nächsten Abenteuers benachrichtigt. Bis bald und danke fürs Folgen bis zum Schluss.

Ein Kommentar zu “28. Woche 06.02.-09.02. Cartagena, Amsterdam, Berlin

  1. karin oma noch nie habe ich solch einen schönen Reisebericht gelesen.Danke dafür da konnte ich noch einmal miterleben was ihr erlebt habt.
    Viele Grüße bis Sonnabend

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