Montag- Donnerstag 05.08.12.: Seele baumeln

Am Montag war unsere letzte Mexikowoche angebrochen. Wir verbrachten diese auf der Insel Holbox [holbosch]. Für uns ist es die zweite Insel, welche wir in Mexiko besuchen. Unsere Erwartungen waren gemischt. So hatten wir zwar von den wunderschönen Stränden und dem sehr entspannten Leben hier gelesen, aber auch gehört, dass langsam aber sicher die Touristen die Insel übernehmen. Auch wenn uns unsere erste Mexiko-Insel, Isla Mujeres, gut gefallen hat, wollten wir gern nochmal eine etwas entspanntere Woche abseits der Touranbieter und Souvenirshops verbringen. Zu unserem Glück ist die Insel Holbox zwar durchaus gut besucht, konnte sich ihre entspannte Stimmung jedoch gut beibehalten. Erwartungen also mehr als erfüllt!

Wir glauben, das liegt vor allem daran, dass der Urlaubertyp sich hier stark von denen im Großraum Cancun unterscheidet. Hatte man auf Isla Mujeres noch viele Party- und Pauschalurlaubstouristen angetroffen, so verirren sich nach Holbox eher Backpacker und Familien. Vielleicht liegt es an der längeren Anfahrt !? Die Urlauber, die dann hier herkommen, können sich sehr gut am 34 km langen Sandstrand verteilen. Effektiv wird jedoch nur der Nordzipfel der Insel genutzt, wo vor ca. 100 Jahren auf dem höchsten Punkt der Insel das Dorf Holbox gebaut wurde. Besiedelt ist die Insel aber schon seit der Maya-Zeit. Über den Süden der Insel erstreckt sich ein Naturschutzgebiet, in welchem Pelikane und Flamingos ein ruhiges Leben abseits der Touristen führen können. Berühmt geworden ist die Insel vor allem durch die Walhaie, welche im Frühsommer bis Herbst in den Gewässern vor der Insel zu beobachten sind. (Leider also nicht zu unserer Reisezeit).

Aber auch ohne Wahlhaie lohnt sich die Insel. Wir verbrachten unsere Tage alle recht ähnlich. Nach dem Aufstehen gab es einen großen, leckeren Kaffee für Annelie und Müsli für Hendrik. Dann wurde ein paar Stunden gearbeitet (zumindest Hendrik) und am Nachmittag ging es für uns an den Strand. Das Wasser ist leider nicht so türkis und klar wie an der Rivera Maya, sondern hat eher eine Ostsee-ähnliche Färbung (Störte uns überhaupt nicht). Temperaturmäßig ist es jedoch weit von der Ostsee entfernt und wird dem karibischen Ruf gerecht. Wer ein Wärmeempfinden wie Hendrik hat, kann also den ganzen Tag im Wasser bleiben, ohne dass ihm kalt wird. Wenn es uns gerade nicht unbedingt nach baden war, sind wir die Strände entlang gelaufen, haben Muscheln gesucht, Vögel beobachtet oder angespülte Seesterne und Pfeilschwanzkrebse wieder ins Meer gebracht. Wer noch ein bisschen mehr Action braucht, kann auf der Insel auch Kitesurfen lernen oder geführte Bootsausflüge unternehmen.

Am schönsten sah das Meer aus, wenn sich der Tag dem Ende zuneigte. Die untergehende Sonne tauchte den Strand in ein warmes orange und Touristen und Einheimische versammelten sich am Steg, um den Tag mit einem kühlen Getränk zu verabschieden. Sobald die Sonne untergegangen war, erwachte dann das Örtchen. An kleinen Ständen auf dem Marktplatz gab es jetzt Tacos und Crêpes und die zahlreichen Restaurants füllten sich langsam mit hungrigen Urlaubern. Wir selber waren nur zwei Mal im Restaurant, da wir selber eine Küche in der Ferienwohnung hatten. Wir glauben, dass wir da auch nicht super viel verpasst haben. Optisch sind die Restaurants alle sehr gemütlich und hübsch eingerichtet, kulinarisch scheinen sie jedoch nicht überragend zu sein.

Wir sind sehr froh, dass wir die Insel Holbox als letzten Stopp auf unserer Reise eingeplant hatten. Ursprünglich wollten wir die Runde andersrum (also gegen den Uhrzeigersinn) machen. Dann hätten wir in Tulum geendet und sicher nicht so einen schönen Urlaubsabschluss gehabt. In den letzten 38 Tagen konnten wir einen kleinen Einblick in das uns so fremde Land erhaschen. Wenn wir jetzt zurückdenken an unseren Start in Mexiko City, dann erscheint es uns wie eine Ewigkeit. Wir hatten die Möglichkeit in die Geschichte dieses alten Landes einzutauchen, alte Freunde wiederzusehen, Pyramiden unterschiedlichster Hochkulturen zu bestaunen und durch bunte Gassen voller Lebensfreude zu wandern. Wir haben uns durch die mexikanische Küche geschlemmt (mal mehr, mal weniger magenfreundlich), Menschen und Kultur kennengelernt und einzigartige Natur bestaunt. Auch wenn viele gruselige Geschichten über das Land existieren und viele Sorgen sicher begründet sind, so können wir nur positives berichten. Wer mit gesundem Menschenverstand, ein wenig Vorbereitung und einer guten Portion Offenheit und Neugier in dieses Land reist, wird einen tollen, abwechslungsreichen und einmaligen Urlaub verbringen können.













































Freitag 09.12.: Zeit für ein neues Abenteuer – Land vier

Wir waren sehr gespannt, ob all unsere Pläne und Buchungen nach Plan verlaufen würden, oder was alles schiefgehen würde. Potenzial zum Schiefgehen gab es genug. Unser Wecker klingelte heute so früh wie lange nicht mehr. Die Insel war noch vollkommen in die dunkle Nacht gehüllt und alles war noch ganz still. Wir hatten bereits ein paar Tage zuvor auf der Insel einen Shuttle zum Flughafen gebucht. Angebote findet man hier überall, wir haben unser Ticket im Ticketbüro des Holbox Shuttles (direkt an der „Hauptstraße“) gekauft. Um den besagten Shuttle zu bekommen, mussten wir eine der ersten Fähren um 6:30 Uhr nehmen. Wir brausten über das Meer, immer in Richtung Sonnenaufgang. Somit hatten wir die erste Hürde geschafft und waren wieder auf dem Festland angekommen. Auf der anderen Seite der Lagune bekamen wir ohne Probleme unseren Flughafenshuttle und waren 2 rasante Stunden später am Flughafen Cancun angekommen. Der Busfahrer fuhr die kurvenreiche und vor allem extrem ruckelige Straße mit solch einem Tempo, dass uns beiden bei der Fahrt durchaus etwas übel wurde. Ein kleines Problem gab es dann noch beim Einchecken, da wir für die Einreise in Costa Rica ein Rückflugticket/Weiterreiseticket benötigen. Das war uns zwar bewusst, jedoch dachten wir nicht, dass wir es schon in Mexiko vorzeigen müssen. Aber das war auch nur halb so schlimm, denn ein Flugticket war schnell gekauft. Unser Zeitplan war diesen Morgen perfekt aufgegangen und so konnten wir ganz entspannt noch eine Frühstückspizza verdrücken, bevor es in den Flieger ging.

Auch unser Flug verlief wie am Schnürchen und so landeten wir um 16 Uhr in San Jose, Costa Rica. Bei der Einreisekontrolle wurden wir zwar ein bisschen verwundert angeschaut, als wir meinten, wir wollen per Camper das Land erkunden, bekamen aber ohne Probleme unseren Einreisestempel. Damit füllen sich so langsam die Seiten unseres Reisepasses. Leider kamen wir im Feierabendverkehr an, weshalb die Fahrt zu unserer Unterkunft vergleichsweise lang dauerte. Wir spürten inzwischen unsere Müdigkeit deutlich, und auch die untergehende Sonne half da nicht unbedingt weiter. Doch wir bekamen somit gleich einen Einblick in den Verkehr und die Fahrweise, mit der wir die nächsten Wochen auch selber klarkommen müssen. Nachdem wir in der Unterkunft eingecheckt hatten, blieb die letzte Hürde. Geld sammeln für die Automietung am nächsten Tag. Wir liefen also los und fanden relativ schnell eine ScotiaBank. Dort wurden dann unsere Karten zum Glühen gebracht und in 400 (US)$ Schritten der Betrag abgehoben. Das Auto kostet uns 110 $ pro Tag. Per Überweisung wäre es nochmal 13 % teurer, wodurch wir auf die Barzahlung setzten. Das wären immerhin zusätzliche 300 $, was bei unserem Budget schon recht viel ist. Wir sind auch ganz froh, dass der Euro wieder etwas stärker geworden ist. Mit dem Wechselkurs vom September wäre das Auto nochmal knapp 200 € teurer. 2.000 $ konnten wir abheben, ehe die Limits für den Tag erreicht waren. Im Anschluss wurde noch ein Happen gegessen, ehe es zur Unterkunft zurückging.
Samstag 10.12.: Zeit für ein neues Auto

Der Tag begann wieder früh. Um kurz vor 7 Uhr lief Hendrik nochmal zur Bank, um die restlichen 300 $ abzuheben, plus noch weiteres Bargeld in beiden hier üblichen Währungen (US Dollar & Costa-Rica-Colón). Im Anschluss gab es für uns beide in der Unterkunft ein kleines aber feines Frühstück, Pancakes mit Früchten. Danach hatten wir noch kurz Zeit für Kleinigkeiten und zum Organisieren, ehe wir uns um 9 Uhr mit den Leuten vom Autoverleih trafen. Diese kamen netterweise direkt zur Unterkunft und wir ließen uns alle Einzelheiten des Autos zeigen. Die beiden Männer vom Verleih waren ausgesprochen sympathisch und nett. Das Auto, ein Fiat Fullback mit Allrad-Antrieb, ist in einem super Zustand. Uns wurde gezeigt, wie man das, beziehungsweise die Dachzelte aufbauen kann (wir haben zwei Dachzelte drauf, obwohl wir persönlich nur zwei brauchen), wie der Wassertank funktioniert und was es sonst so alles zu wissen gibt. Dann war die Übergabe auch schon fertig, die Kaution wurde per Paypal überwiesen, wir bekamen die Schlüssel und waren bereit loszufahren. Wir bekamen von dem kleinen Unternehmen sogar noch eine SIM-Karte für ein Handy, damit wir Internet und unlimitiert Whatsapp haben. Die Schlafsäcke, Kissen und Küchenutensilien sind brandneu, da sie dieses Auto erst neu zu einem Camper umgebaut haben.

Wir packten unsere restlichen Sachen im Hostel, checkten aus, verstauten die Rucksäcke und alles was wir haben erstmal provisorisch im Auto und fuhren los. Da unser Auto in Kanada Franky hieß und somit einen Namen hatte, wollten wir dem Auto auch einen Namen geben. Erst überlegten wir es Franky 2 zu nennen, entschieden uns dann aber doch für einen eigenen Namen, damit Franky etwas Besonderes bleibt. Es wurde schließlich Jacky. Abgeleitet von Jaco Rental, aber mit einem kleinen Touch von Franky. Es ging also mit Jacky auf die Straße. Erstes Ziel war erstmal ein Walmart, um uns für die Weiterfahrt mit Verpflegung einzudecken. Der Einkauf kostete schlappe 100,000. In diesem Fall zum Glück Colones und nicht Dollar. Der Umrechnungskurs liegt ungefähr bei 1:600. Im Anschluss ging es mit der Fahrt so richtig los. Vor uns lagen 120 km Fahrt, allerdings zeigte das Navigationssystem eine Fahrzeit von etwa drei Stunden an.

Das wunderte uns nur die erste halbe Stunde. Danach hatten wir komplett verstanden, warum es so lange dauern würde. Grundsätzlich fährt man auf den Straßen 40 km/h, manchmal sogar 60 km/h, aber die vielen Kurven und das ständige Bergauf, lassen einen nicht viel schneller als 40 km/h fahren. Wenn man nicht hinten im schaukeligen Bus, sondern vorne mit tollem Ausblick sitzt, machen solche Fahrten gleich viel mehr Spaß. Wir waren direkt begeistert. Wieder „on the road“ zu sein, war ein tolles Gefühl. Endlich wieder mehr Freiheit und mehr vom Land sehen können. Das ganze Grün, in Kombination mit der Sonne und dem blauen Himmel ist einfach herrlich. Das Auto ist zwar relativ groß, fährt sich aber sehr angenehm und lässt sich auch an engen Stellen sehr gut händeln. Wir erreichten nach einer tollen Autofahrt die Region um La Fortuna. Auf der Fahrt hat Annelie sogar einen ersten Tucan gesehen. Ehe wir wieder mit Wildcamping anfangen wollen, sollte es zu Beginn nochmal auf einen Campingplatz gehen. Wir fuhren auf einen Campingplatz, den wir über iOverlander gefunden hatten und stellten unser Auto ab.

Im Anschluss bauten wir zum ersten Mal das Dachzelt auf, was ohne Probleme funktionierte, und fingen an unsere Sachen zu ordnen. Der Einkauf wurde ordentlich verstaut, die Klamotten geordnet und alles wurde erstmal so richtig unter die Lupe genommen. Danach wurde noch im Bach gebadet, der direkt neben unserem Auto entlang plätscherte. Dann wurde es auch schon dunkel. Ohne Sorge vor Bären kochten wir uns ein leckeres Essen und legten uns dann auch relativ schnell ins Zelt. Man war dann doch etwas geschafft von dem Tag. Wir sind aber auch froh, dass jedes Detail unseres Plans der vergangenen zwei Tage geklappt hat. So kann das gerne weitergehen. Es ist schön, endlich wieder mit den Geräuschen der Natur, und nicht mit Stadtlärm einzuschlafen.
Sonntag 11.12.: Weiterfahrt nach Monteverde

Nachdem wir am Vortag relativ früh im Bett waren, wachten wir heute relativ früh auf. Dadurch hatten wir genug Zeit um erstmal ganz entspannt zu frühstücken. Es gab leckeres belegtes Ciabatta Brot und für Annelie dazu noch ein schöner Kaffee. Dann packten wir gemütlich unsere Sachen zusammen und verließen gegen 9 Uhr den Campingplatz. Heute konnte man dann auch schön den Vulkan sehen, an dessen Fuße wir quasi genächtigt haben. Der Vulkan ist aktiv und zuletzt 2010 ausgebrochen, allerdings nur mit Lava-Flüssen, deren Rückstände man heute noch sehen kann. Wir fuhren den wunderschönen Arenal-See entlang. Das Ganze mal wieder bei bestem Wetter. Nachdem Franky damals ein Automatik-Auto war, ist Jacky ein Schaltwagen. Doch nach einer kurzen Eingewöhnungsphase am ersten Tag, fährt es sich heute schon wieder ohne Probleme die Berge hoch. Hendriks „Rally-Modus“ ist schon wieder aktiv.

Wir bekamen auch gleich das erste Wildlife zu sehen. Eine Nasenbär-Bande lief über die Straße und kam auch ganz neugierig an unser Auto ran. Das war schon sehr putzig. Wir sind ganz fasziniert von dem ganzen Grün und der tollen Umgebung. Besonders gefällt uns, wie generell gepflegt oder ursprünglich alles ist. Müll haben wir bisher fast gar nicht gesehen. Anders als in Mexico. Am anderen Ende des Sees erreichten wir unser erstes Tagesziel, die „German Bakery“. In der deutschen Bäckerei genossen wir dann unser zweites Frühstück. Für Hendrik gab es ein Weißwurst-Frühstück, für Annelie gab es eine Brezel, Kaffee und ein Schokocroissant. Das alles war zwar nicht ganz billig, aber auf jeden Fall ein schönes und vor allem sehr leckeres Erlebnis. Wir konnten sogar auf Deutsch bestellen.

Im Anschluss fuhren wir nur wenige Meter zu einer hübschen Stelle am See. Dort sprangen wir sogar mal kurz ins Wasser. Wir blickten auf die tolle Landschaft und machten eine Mittagspause. Im Anschluss ging die wilde Fahrt weiter. Durch die hügelige Landschaft ist die schöne Fahrt durch ein kurviges Auf und Ab geprägt. Kurz nachdem wir noch meinten: „Mensch, so schlecht sind die Straßen hier ja gar nicht. Mal schauen, ob sie nochmal anspruchsvoller werden, wie es so oft beschrieben wird“, wich die gute Asphalt-Straße einem Schlagloch-Schotterweg. Der Spaß konnte beginnen. Auf einer der kleineren Straßen sahen wir dann auch einen ersten Affen. Dieser balancierte gerade über eine Stromleitung.

Wir kamen schließlich in Monteverde an, wo wir erstmal bei einer Wäscherei hielten. Es hatte sich mal wieder einiges an Wäsche angesammelt, wie das halt so ist. Das Waschen der Klamotten ist hier gut viermal so teuer, wie noch in Mexico. Aber wie es so schön heißt, „was muss, das muss!“. Keine zwei Fahrminuten entfernt lag auch schon der Platz für unsere Nacht. Wir campten unter einer Scheune, direkt an einem Fußballplatz. Das klingt erstmal sehr komisch, ist aber grundsätzlich wirklich hübsch und der Fußballplatz ist auch eher ein Bolzplatz, ohne Linien oder der Gleichen. Angenehmerweise stehen wir sogar in der Nähe des Routers, wodurch wir perfektes Internet haben, um die Bilder für den Blog hochzuladen und diesen fertig zu schreiben. Der Stellplatz gehört zu einem „Night Walking Tour“ Unternehmen. Wenn man eine Night Walking Tour, also eine nächtliche Dschungel-Wanderung bei denen bucht, ist das Campen für die Nacht inklusive. Da wir eh einmal eine geführte nächtliche Tour machen wollten, bot sich das Ganze sehr gut an.

Um kurz vor 18 Uhr war es dann so weit und wir gingen zur Rezeption, wo sich schon dutzende andere Touristen versammelt hatten. Das hatten wir so nicht erwartet, als wir den Besitzer am Nachmittag getroffen hatten, der uns seinen Bruder vorstellte, der unsere Nachttour führen würde. Wir dachten eher, dass das fast schon was privates, kleines ist. Aber so war das nicht. Viele Touristen aus unterschiedlichen umliegenden Unterkünften wurden hergebracht, um sich einem der vielen Guides anzuschließen. So machten sich ungefähr fünf Gruppen, mit je sechs bis acht Touristen auf den Weg in den nächtlichen Wald. Jeder bekam eine Taschenlampe, um auch selber besser sehen zu können. Die Tour begann dort, wo wir unser Auto abgestellt hatten. Wir suchten erstmal nach Skorpionen. Das Ganze keine fünf Meter von unserem Auto entfernt. Vielleicht gar nicht so schlimm, dass wir keinen gefunden haben. Dann ging es rein in den anliegenden Wald. Wir waren sehr gespannt, was wir so sehen würden.

Im Laufe der gut zweistündigen Wanderung sahen wir neben einem schlafenden, wunderschön gefärbten Vogel, viele Insekten. Von Spinnen, über Heuschrecken und Gespenstschrecken, haben wir einiges gesehen. Doch das Highlight waren zwei Schlangen. Eine war ziemlich weit oben im Baum und nur durch ein Fernglas sichtbar, die andere sehr nah am Boden und ganz nah am Weg dran. Diese gehört zu den giftigsten Schlangen Costa Ricas. Das war schon sehr spannend. Zusätzlich gab uns unser Guide noch Informationen zu einigen Bäumen und weiteren Tieren, die man selten sehen kann. Es ist auf jeden Fall spannend zu sehen, was es so an diversen Tierarten gibt. Vor allem im Hinblick auf die Schlangen, Spinnen und Skorpione sind wir über unser Dachzelt ganz froh.
Nach der Tour kochten wir uns noch eine Portion Nudeln und gingen dann im Anschluss ins Bett. Es war am Abend sogar so kühl geworden, dass Hendrik einen Pulli angezogen hat. Während Annelie sogar Teile ihrer Winterausrüstung auspackte. Das hätten wir nicht gedacht, dass wir die nochmal gebrauchen können.






































Hallo ihr zwei Nachtschwärmer, der Schneemann ist super, bei der Wärrme bei Euch. Bei uns ist es ganz schön kalt, Heute 15.00 Uhr-minus 5 Gr.
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