19.09. Montag: Work, Work, Work

Es ist Montag. So ein richtiger Montag. Es regnet, es windet, es ist nebelig. Wir stellen einen neuen Rekord im Aufstehen und Sachen zusammenpacken auf und freuen uns im warmen Auto unser Frühstück von einem kleinen Drive-Thru Kaffee zu holen. Für uns beginnt der Montag, wie für so viele andere auch, mit Arbeit. Wir wollen den letzten Tag in Seward nutzen, um in der Bibliothek, unserem Lieblingsarbeitsplatz, produktiv zu sein. Doch an der Bibliothek angekommen, ist alles duster. Kein Mensch, kein Licht zu sehen. Montag ist Ruhetag. Na toll. Und was nun? Hendriks Laptop und Handy haben keinen Akku mehr, auch Annelies Geräte halten nicht mehr lang durch. Wir müssen also irgendwo einen trockenen Arbeitsplatz und vor allem Strom finden.

Also fahren wir zum Studierendenzentrum, dem einzig möglichen Platz, der uns bei unserer Googlesuche vorgeschlagen wird. Dieses öffnet jedoch erst ab 22.09. für die Allgemeinheit. Die letzte Idee ist das Besucherzentrum, vielleicht gibt es hier ja einen Platz für uns oder wenigstens eine Idee wo wir hin können. Uns empfängt eine nette Dame, welche uns sofort weiterhilft. Sie empfiehlt uns ein Café im Zentrum. Das Resurrect Art Coffe House ist ein kleines gemütliches Café in einer alten Kirche. Überall ist Kunst von lokalen Künstlern ausgestellt, es toben Kinder herum und sogar ein Caféhund dreht seine Runden. Für alle Sewardbesucher ist dieses Café wirklich zu empfehlen. Wir verstecken uns also hier vor dem wirklich ekligen Dauerregen, lernen, arbeiten und trinken Café und essen Zimtschnecken. Wir bleiben bis zum Ladenschluss. Wo sollen wir auch sonst hin.

Zum Abendessen wollen wir uns einfach nur mal schnell ein paar Nudeln machen. Doch als die Nudeln im Nudelwasser liegen und die Pilze gerade fertig zum braten sind, geht die Flamme aus. Das Gas ist alle. Also nochmal alles zusammengepackt, in die Stadt gefahren und Gas gekauft. Wir sind an diesem Tag sehr froh, als wir endlich im kuscheligen Bett liegen. Es ist wunderbar so viel Zeit draußen zu verbringen und wir lieben die Natur. Doch an solchen Regentagen wünschen wir uns doch ein kleines Hotelzimmer oder einen gemütlichen Camper.
20.-21.09. Dienstag und Mittwoch

Nachdem wir den Dienstagmorgen zum Arbeiten genutzt haben, ging es gegen Mittag weiter für uns in Richtung Anchorage. Auf der Fahrt zeigte sich dann endlich auch mal ein bisschen Sonne und blauer Himmel und wir konnten erahnen, welche gigantischen, schneebedeckten Gipfel sich am Horizont ausbreiten. Wir verbrachten diese Nacht in einer Ferienwohnung in einem Vorort von Anchorage, damit Annelie am frühen Mittwochmorgen eine Prüfung für die Uni machen konnte. Außerdem konnten wir so unsere Geräte laden und unsere Wäsche mal wieder richtig sauber waschen. Und auch eine heiße Dusche war mal wieder dringend benötigt. Diese konnten wir sowohl am Abend, als auch am Morgen richtig genießen. Schließlich gab es keine Zeitbegrenzung wie sonst zuvor bei den Münz-Duschen.

Als wir am Mittwoch in unser Auto stiegen, waren wir uns jedoch beide einig, wie schön es ist, wieder hier zu sein. Wir hatten zwar nur eine Nacht außerhalb des Autos verbracht, aber irgendwie haben wir unser kleines zu Hause fast schon vermisst. Unser erster Stopp der Fahrt ist am Matanuska Glacier. Der blau-türkise Talgletscher schiebt sich fast surreal in das Tal hinein, an seinen Seiten große schwarze Gesteinshaufen. Leider ist es ohne Tour (125$ pro Person) nicht möglich bis ganz an den Gletscher ran zu kommen. Weshalb wir ihn nur von Weitem bestaunen können.

Auf der Fahrt durch wunderschön leuchtende Laubwälder entlang des Glennallen Highways ist uns noch einmal bewusst geworden, wie schön diese Reise bisher war und ist. Wie sehr wir diese Reise benötigt haben, sowohl als Paar, als auch jeder für sich selber. Mit jedem einzelnen Tag, mit jedem zurückgelegten Kilometer, erkennen wir mehr, wie sehr wir das Reisen und diese unglaubliche Freiheit dahin fahren zu können, wo wir wollen und vor allem wann wir wollen, genießen. Wir sind mittlerweile seit fast 50 Tagen unterwegs und haben bereits jetzt Erinnerungen gesammelt, die mehrere Tagebücher und Fotoalben füllen können. Jeder für sich selber wächst in dieser Zeit, lernt Dinge über sich selber, die er nicht wusste und erkennt, was er liebt, was er vermisst und was er braucht.

Als wir unseren Schlafplatz für die heutige Nacht ansteuern, beginnt eine fette Regenwolke heranzuziehen. Besser gesagt, eine Schneeregenwolke. Alles um uns herum ist grau, wir können kaum 50 m weit gucken. Der See neben uns verfärbt sich schlammig beige, durch all den Schlamm der in ihn gewaschen wird. Wir sind ein bisschen frustriert, war Hendrik doch gerade schön am Angeln, hatte seinen ersten Fisch an Land gezogen und wir wollten unser Lager aufschlagen. Doch dann beginnt sich plötzlich die Sonne durch die Wolken zu kämpfen. Der Schneeregen hört auf und hinter unserem Auto beginnt sich eine wundervolle Kulisse aufzutun. Schneebedeckte Gipfel, beschienen von zartem Sonnenlicht, ragen aus den Wolken. Es herrscht eine wundervoll, friedliche Stille.

Nur einige kleine Tropfen fallen noch auf den See. Wir beginnen eine Idee davon zu bekommen, welche großartige Kulisse sich um uns herum befindet. Dachten wir doch die ganze Zeit, dass sich nur Seen und orange-braune Flechten und Büsche bis an den Horizont erstrecken, so merken wir, dass wir umgeben von Gletschern und schroffen Bergen sind. Wir sind sehr froh, dass wir den Regen abgewartet haben und nicht einfach weggefahren sind. Denn sonst hätten wir diesen einzigartigen Ausblick, diese wunderschönen Momente verpasst.

So schnell wie die Gipfel aus den Regenwolken erschienen waren, so schnell sind sie auch wieder verschwunden. Uns war richtig kalt, Hendrik hatte den einen Fisch im eiskalten Wasser gereinigt und im Anschluss in der Kälte filetiert, was die Hände zusätzlich erfrieren ließ. Wir kochten uns zum Abendessen ein leckeres, heißes Chili, bevor es ins Bett ging. Unsere Temperaturen bewegen sich mittlerweile um den Gefrierpunkt und langsam können auch 4 Pullover und 2 Hosen und 2 Decken den Körper nicht mehr so schnell warm bekommen. Unsere Scheiben haben wir begonnen, mit Handtüchern abzuhängen, damit die Kälte in der Nacht nicht so schnell reinkommt. Wir hoffen, es wird nicht noch kälter, denn dann wird es bald zu kalt für uns mit unserem Auto.
22.09. Donnerstag über den Thompson Pass nach Valdez

Der Morgen beginnt mit ein klein wenig Sonne, heißem Tee und der Autoheizung voll aufgedreht. Die Außentemperatur wird inzwischen mit einem Minus davor angezeigt. Unser Frühstück gibt es heute im Auto, da es draußen einfach zu kalt ist. Wenn Hendrik vor Kälte nicht angeln will, muss das schon wirklich etwas heißen. Die ersten Kilometer unseres Tages verbringen wir in dichtem Nebel durch extrem tief hängende Wolken, welcher sich plötzlich von der einen auf die andere Sekunde komplett auflöst und die Sonne zum Vorschein kommt. Wie schön ist dieses Gefühl, der wärmenden Sonne auf der Haut. Wir halten an einem kleinen See, genießen die Wärme und Hendrik versucht sein Angelglück. Als die Wolken uns einholen, fahren wir weiter in Richtung Valdez.

Unser nächster Halt ist am Worthington Gletscher. Über einen kleinen Pfad und ein flaches Gesteinsfeld gelingt es uns bis an den Gletscher heranzukommen. Das erste Mal auf dieser Reise, dass wir wirklich am Eis eines Gletschers sind. Wie ein großes Maul öffnet sich der Gletscher vor uns. Ein bisschen spannend wäre es ja schon, in diese Höhlen hineinzugehen. Die Gefahr, dass etwas passiert, ist uns jedoch zu groß, weshalb wir den Gletscher nur von außen betrachten. Es ist auf jeden Fall sehr beeindruckend zu sehen! Auch die umliegende herbstliche Landschaft ist unglaublich schön. Besonders toll war, dass keine Touristenmassen uns umgaben, sondern wir fast alleine dieses Monument betrachten konnten. Zudem mussten wir nicht tief in die Tasche greifen und hatten dennoch einen faszinierenden Anblick.

Weiter geht es über den Thompson Pass, vorbei an schneebedeckten Gipfeln, geschmückt in weißen Wolkenkleidern. Wir sind begeistert von dieser einzigartigen Natur. Der Kontrast zwischen den bunten Bäumen, dem grauen Gestein und den schneeweißen Gipfeln ist wunderschön anzusehen. Wir könnten stundenlang durch die Landschaft fahren oder wandern. Endlich begegnet uns auch mal wieder ein bisschen Wildlife. Eine einsame Elchkuh grast am Straßenrand. Als wir neben ihr halten, um ein Foto zu machen, steht sie wie versteinert da. Sie hofft wohl, dass wir sie einfach nicht beachten, wenn sie sich bloß nicht bewegt.

Wir lassen sie also schnell wieder in Ruhe und weiter gehts. Im Tal durchqueren wir noch den Keystone Canyon. Eine Schlucht, an deren Seiten sich tosende Wasserfälle durch dunkelgrüne Wälder nach unten stürzen. Hunderte Wasserfälle säumen die umliegenden Hänge des Canyons. Wir hatten mal wieder eine wunderschöne Fahrt und beenden den Tag im kleinen Örtchen Valdez. Auch hier gibt es wieder eine öffentliche Bücherei, wo wir ein wenig Arbeit fertig bekommen.
























23.09. Freitag

Unser Freitag begann mit einigen produktiven Stunden in der Bibliothek, gefolgt von einer heißen, aber überteuerten und nicht so leckeren Dusche am Hafen von Valdez. Das Wetter war ähnlich wie all die letzten Tage. Dicke, fette Regenwolken verschleierten den Himmel. Doch davon lassen wir uns die Stimmung nicht verderben. Als wir am milchig blauen Meerarm entlang fahren, sehen wir kleinere und größere schwarze Punkte im Wasser auftauchen. Und dann große schwarze Punkte auf Bojen liegen. Wir hielten also kurz an, stiegen aus und wurden von neugierigen Robben begrüßt die durch das Wasser schwammen. Die schwarzen Punkte auf den Bojen stellten sich als schlafende Seelöwen raus. Neben uns hielt ein Auto und empfahl uns, weiter an die Lachsstation heranzufahren, da man hier die Tiere besser sehen konnte.


Tatsächlich begrüßte uns an der Lachsstation ein wildes Geschimpfe und Geschnaufe, gepaart mit einem Geruch, den man sonst eher aus der Sportumkleide der Schule kennt. Dicke, fette Seelöwen suhlten sich am Strand oder schwammen im mündenden Fluss auf der Suche nach einem leckeren Mittagessen. Wir sind trotz des strengen Geruchs absolut begeistert von dieser großen Ohrenrobbe. Wir spaßen darüber, wer welche Robbe ist und amüsieren uns, wie Hendrik scheinbar mit ihnen kommuniziert.

Nachdem die Männer ein paar „Wuaaahs“ untereinander getauscht hatten, schauten wir uns noch weiter die Station an. Entgegen unserer Vermutung, gab es hier tatsächlich noch einige Lachse, welche hier in der Station abgefangen werden, damit sie nicht den viel zu engen Fluss nach oben weiter schwimmen. An den oberen Becken konnte man einige Lachse sehen, welche hier ihren Lebensabend erreicht hatten und mit letzten Kräften im Wasser vor sich her dümpelten. Einige waren sogar noch recht sportlich und versuchten irgendwie weiter voran zu kommen, was dicke Gitterstäbe aber verhinderten. Natürlich hatten wir gehofft, auch einen Bären zu sehen. Doch da hatten wir diesmal kein Glück.
Wir verabschiedeten uns von den Seelöwen und machten es uns im Auto bequem. Vor uns standen einige hundert Kilometer, die wir gemütlich ins Auto gekuschelt zurücklegten. Plötzlich sahen wir am Horizont eine dunkle Wolke. „Da brennt’s“. „Das ist auf der Straße“. Als wir um die Kurve bogen, sahen wir ein am Rand geparktes Fahrzeug aus welchem große Flammen in die Luft loderten. Dicker Qualm erzeugte die Wolke, die wir vorher schon gesehen hatten. Uns wurde sehr mulmig zu mute. Zu unserem Glück waren vor uns schon genug Menschen da gewesen, die die Situation unter Kontrolle hatten. Wir machten es wie die anderen Autos und fuhren an dem brennenden Fahrzeug vorbei, etwas anderes blieb uns auch nicht übrig. Beim Vorbeifahren merkten wir trotz unseres größtmöglichen Abstands zum brennenden Fahrzeug die Hitze die von diesem ausging. Aus der Gegenrichtung kamen uns Polizei und etwas später auch eine Feuerwehr entgegen. Wir vermuten, dass es sich bei dem Fahrzeug um eine Landmaschine handelte, die wir auf unserem Hinweg schon gesehen hatte, welche den Grünstreifen am Rand mähte. Da sie am Rand abgestellt war, hoffen wir, dass der Brand rechtzeitig erkannt wurde und keine Menschen zu Schaden gekommen waren. Trotzdem erzeugte dieses Erlebnis ein bedrückendes Gefühl und uns wurde einmal mehr bewusst, wie schnell Katastrophen sich ereignen können.

Ein wenig später auf unserer Fahrt, es begann langsam zu dämmern, sahen wir am Straßenrand einen jungen Elch und ein weniger später huschte noch etwas über die Straße. Für einen Bär zu klein und zu schmal, für einen Fuchs zu groß und zu grau. Als wir nochmal wendeten, um einen erneuten Blick zu erhaschen, schaute uns aus dem Gebüsch am Straßenrand mit großen Augen ein wunderschöner grau-weißer Wolf an. Auch wenn wir es immer gehofft hatten, mit dieser Begegnung hatten wir doch nie gerechnet. Unseren Schlafplatz fanden wir diese Nacht an einem kleinen versteckten Parkplatz neben dem Highway direkt an einem kleinen See. Da wir beide keinen Hunger hatten, unsere Fahrtsnacks hatten den Bauch gut gefüllt, legten wir uns früh am Abend in unser Bettchen und schauten einen Film.
24.09. Samstag

Das Wochenende starteten wir mit einem leckeren Bagelfrühstück bevor uns unsere Fahrt heute weiter Richtung Nordosten brachte. Unterwegs klarte der Himmel auf und wir konnten die wunderschönen, schneebedeckten Berge des St. Wrangell Nationalparks bewundern. So fuhren wir einige Stunden, mit einem spannenden Hörbuch im Ohr, einem warmen Kakao in der Hand und wunderbarem Panorama durch die Berge bis nach Tok. Hier konnten wir für zwei Stunden noch einige Arbeit erledigen, bevor es dann weiter ging.

Unser heutiger Schlafplatz lag idyllisch eingebettet zwischen mächtigen Nadelbäumen und einem von gelb-orangem Schilf umgebenen See. Der Horizont war mit schneeweißen Bergen geschmückt und die Sonne kämpfte sich tapfer durch die Wolkendecke. Wir verbrachten einen gemütlichen Nachmittag am See. Lasen und arbeiteten ein wenig solange der Akku hielt. Hendrik versuchte sein Angelglück, doch außer Algen war leider nicht viel am Haken.

Am Abend entschieden wir uns dazu ein kleines Lagerfeuer zu machen, da wir nicht sicher waren, ob wir unser Holz nach Kanada einführen dürfen. Eigentlich wollten wir unser Abendessen auch im Feuer kochen. Doch das hat leider nicht ganz funktioniert. Unser Feuer war einfach zu klein und zu schwach um konstant genug Wärme zum Kochen zu liefern. Also brieten wir unser Essen letzendlich doch mit unserem Gaskocher. Ein bisschen vom Feuer gewärmt, gut eingeräuchtert und mit vollem Magen ging es für uns also ab ins Bett.
25.09. Sonntag


Nach einer eisigen Nacht, wurden wir am Morgen von einem glasklaren, blauen Himmel und mit Eiskristallen geschmückten Gräsern begrüßt. Sobald die Sonne hinter den Bäumen hervorkam, merkten wir ihre wundervolle Wärme auf unserem Gesicht. Wir nutzten den ruhigen Morgen für ein ausgiebiges Burrito-Frühstück, welches auch den Tieren des Waldes nicht entgangen war. Zwei freche Vögel versuchten sich an unserem Buffet zu bedienen. Der blaue Jay, der Nationalvogel Kanadas, hatte wohl auch ein paar Verwandte in Alaska, welche sich nun zu uns gesellten. Einer wagte es sogar auf Hendrik zu landen, er hatte ihn mit seiner grauen Jacke vielleicht einfach mit einem Baum verwechselt. Die beiden bereiteten uns einigen Spaß und auch die emsigen Eichhörnchen die im Hintergrund wie wild von Baum zu Baum sprangen und ihre letzten Wintervorräte sammelten und sich dabei angeregt unterhielten, wirkten, als wären sie einem Disneyfilm entsprungen.

Vor dem Grenzübergang hatten wir ein wenig Bammel, war die Erinnerung an die letzte kanadische Grenze doch nicht so positiv. Doch die Sorgen waren umsonst. Eine nette, junge Frau stellte uns einige Fragen, welche eher wirkten, als wäre sie wirklich an unseren Reiseplänen interessiert, als dass sie diese aus Skepsis oder Routine stellte. Nach wenigen Minuten wünschte sie uns eine „Gute Fahrt“ und wir waren zurück in Kanada. Damit war exakt 1 Monat Alaska für uns vorbei. Zumindest fast, wir würden später noch einen Abstecher nach Haines machen, wofür wir aber erst ein Stück durch den Yukon fahren mussten. Insgesamt 10.000 Kilometer hatten wir nun schon auf unserer Reise zurückgelegt. Geplant hatten wir insgesamt 8.000 km.

Am Nachmittag erreichten wir einen verlassenene Campingplatz am Kluane Lake. Wir stellten uns auf den großen Steinstrand und fühlten uns als wären wir am Meer. Durch den starken Wind, hatten sich auf dem See einige, kleine Wellen aufgebaut, welche rauschend brandeten. Während Hendrik einen kleinen Spaziergang über den ehemaligen Campingplatz machte, kuschelte sich Annelie in Decken und Schals und las. Je später der Nachmittag wurde, desto kälter wurde auch der Wind. Wir kochten uns noch schnell eine leckere, warme Suppe, bevor wir beschlossen für die Nacht weiter in den Wald hineinzufahren um uns vor dem Wind zu schützen.








































Es war wiedereinnahm ein wunderschönes Erlebnis eure Reiseberichte zu lesen und in die Natur Alaskas einzutauchen. So können auchwir uns nocheinmal an unsere Sommerreise erinnern. Total beeindruckend sind eure Fotos, die Farben ,Motive sind überwältigend. Neidisch bin ich nachwievor aufeirevielen Begegnungen mit Tieren, vorallem Elch ,Bär u d co.
Viel Spaß euch noch. Vg Mama
LikeGefällt 1 Person
oma, es ist unglaublich wie ihr die schöne Natur erleben könnt.Heute mußte ich meinen PC aus meissen wieder mit nach Hause nehmen, im Alloh -Heim ist der novovirus!Opa durfte das Zimmer nicht verlassen!Viele Grüße
LikeLike