Das Land der Weite
Wir verbrachten im September 2022 einen wunderschönen Monat in Alaska. Hier haben wir unsere Tipps für eure Alaskareise gesammelt. Ihr findet Infos zu Routenvorschlägen, eurer Budgetplanung und alles was ihr sonst noch wissen müsst, wenn ihr vorhabt in das Land der Bären, Gletscher und einsamen Weiten zu reisen.
Reisezeit
Camping: Juni – September
Hotel: ganzjährig möglich
Wir sind im August/September 2022 nach Alaska gereist. Wir empfanden diese Reisezeit als ideal. Vor allem im Frühsommer/Sommer gibt es in Alaska sehr viele Moskitos, die das Campen oder Wandern oft zur Belastung machen. Wir haben Geschichten gelesen, wo das Reisen an einigen Orten auf Grund der Vielzahl an Moskitos nicht möglich war, da diese sogar durch geschlossene Fenster und Türen in das Auto krochen. Ob es wirklich so dramatisch ist, können wir aus unserer Erfahrung nicht sagen. Zu unserer Reisezeit hatten wir jedoch so gut wie keine Moskitos. An einigen, wenigen Orten hatten wir lediglich kleine Fliegen, welche uns das Abendessen im Freien vermiesten.
Ein weiterer Vorteil an einer Reise im August/September ist außerdem der Indian Summer. Die Bäume färben sich in den schönsten Gelb-, Orange- und Rottönen und lassen die Landschaft noch ein wenig schöner erscheinen. Wir können uns vorstellen, dass viele Orte und Straßen gerade durch die bunte Färbung der Bäume so besonders auf uns wirkten.
Ab Ende September wird es in vielen Regionen langsam Winter und gerade im nördlichen Alaska kann auch schon mal eine Schneeflocke fallen, weshalb wir eine spätere Reisezeit zum Camping nicht empfehlen würden.
Fortbewegung
Auto/Camper:
Wir können euch die Fortbewegung im Camper wärmstens empfehlen. Dabei reicht die Palette an möglichen Campern von Matratze im Kofferraum bis zum überdimensionalen Wohnmobil/Reisebus mit Extra Auto im Schlepptau. Da ist sicher für jede/n etwas dabei. Tipps zum Autokauf-/Ausleihe findet ihr hier.
Zug:
Vielleicht habt ihr bereits in den sozialen Netzwerken von den Zügen der Alaska Railroad gelesen oder Bilder gesehen. Die Züge besitzen Panoramadächer aus Glas und bieten ein einmaliges Reiseerlebnis. Für diesen genuss müsst ihr jedoch ein bisschen tiefer in die Tasche greifen. Bei geringerem Budget müsst ihr mit den normalen Sitzplätzen ohne Panoramaaussicht vorlieb nehmen. Die Züge decken die Region bis nach Fairbanks ab und sind gerade für Kurzreisende eine gute Alternative zu Auto und Camper.
Flieger:
Wer entlegenere Teile Alaskas besuchen möchte, muss auf die lokalen Fluggesellschaften zurückgreifen. Vor allem im Norden und Westen des Landes gibt es nur sehr wenige bis gar keine Straßen, sodass ihr hier nur über den Luftweg hinkommt.
Budget
Alaska gilt als eher teures Reiseziel. Die Budgetplanung hängt natürlich davon ab, wie ihr euch fortbewegt, wo ihr übernachtet und was ihr unternehmen wollt. Euer Tagebudget kann daher zwischen 40 und 400$ liegen.
Campingplätze:
0-100$
Wir hatten uns bereits in Kanada ein Auto gekauft, in welchem wir campen konnten. Da es in Alaska sehr einfach ist kostenlose Stellplätze zu finden, mussten wir für unsere Übernachtungen fast nie bezahlen. Wir haben unsere Stellplätze alle mit der App „iOverlander“ gefunden. Und die meisten waren wirklich wunderschön.
Alternativ könnt ihr auch auf Campingplätzen bzw. in RV-Parks übernachten. Der Komfort und die Ausstattung können hier jedoch sehr unterschiedlich sein.
In Provinical Parks oder Recreation Areas zahlt ihr meist 15-25$. Dafür habt ihr ein Plumpsklo, Bänke und Tische. Das Geld wird entweder von einem Campingguard eingesammelt oder ihr müsst es Bar in einem Umschlag abgeben.
Die Preisspanne für RV-Parks liegt bei 50-100$. Dafür könnt ihr Strom, Wasser und Sanitäranlagen bekommen. Jedoch haben uns persönlich die RV-Parks nie gefallen und wir standen auf all unseren freien Campingplätzen schöner. Doch das ist sicher Ansichtssache.
Hotel:
100-200$ (open end)
Hostels und Hotels kosten euch zwischen 100-200$ die Nacht und bieten meist nur einen geringen Standard. Wir waren eine Nacht in einem AirBnB in Anchorage und haben dafür 100€ bezahlt. Dafür hatten wir ein Privatzimmer mit Bad.
Lebensmittel:
16-20€ p.P/Tag
Lebensmittel sind im Vergleich zu deutschen Supermärkten sehr viel teurer. Auch Restaurantbesuche fallen stark ins Budget. Pro Tag und Person haben wir 18€ für Lebensmittel ausgegeben. Dabei haben wir größtenteils einfach gekocht (Nudeln) und uns ab und zu einen Kaffee, eine Pizza oder einen Burger gegönnt. Wer darauf komplett verzichtet, kann noch ein paar Euro sparen.
Benzin:
30-40€/Tag bzw. 1-2€/L
Wir haben auf unserer Alaskatour ca. 6000 Kilometer zurückgelegt und dafür ca. 34€ Benzingeld pro Tag gezahlt. Zu unserer Reisezeit war der Benzinpreis und Umrechnungskurs recht hoch und wir zahlten im Schnitt 1.40€/L. Vor allem in den abgelegeneren Regionen (Dalton Highway) zahlten wir auch bis zu 2€/L. Euer Tagesbudget hängt natürlich sehr von eurer täglichen Fahrstrecke ab und kann daher auch deutlich geringer ausfallen. Oder eben deutlich höher, wenn ihr mit einem entsprechend größeren Gefährt unterwegs seid.
Aktivitäten:
0-1000€
Wir haben an fast keinen Touren oder bezahlten Unternehmungen teilgenommen (Ausnahme: Tour zum arktischen Ozean, da dies anders nicht möglich ist). Dies lag zum einen daran, dass die Saison in manchen Orten schon vorbei war und bspw. eine Kajakausleihe gar nicht möglich war und zum anderen daran, dass uns vieles einfach zu teuer war. Wer jedoch ein etwas größeres Budget mitbringt, kann bspw. eine Bootstour zum Gletscher in Valdez machen (ca. 170€) oder eine Bärentour zum Katmai Nationalpark (300-1000€ p.P.).
Zusammenfassung unserer Ausgaben:
30 Tage Alaska | 6000 km | 2 Personen
| insgesamt | pro Person/Tag | |
|---|---|---|
| Campingplpätze (2x) | 120€ | 2€ |
| Lebensmittel | 1040€ | 18€ |
| Benzin | 1010€ | 17€ |
| sonstiges | 250€ | 4€ |
| Summe | 2420 € | ca. 41€ |
ACHTUNG: Kauf- und Versicherungskosten unseres Autos sind hier nicht enthalten.
Spartipps:
- Camping statt Hotel und kostenlose Stellplätze nutzen (Unser Budgetretter)
- Statt geführten Bären- oder Gletschertouren selber auf die Suche gehen (Aber bitte mit der gewissen Vorsicht und Respekt zur Natur)
- Beim Autokauf/-miete auf den Verbrauch des Autos achten. Wir hatten die Wahl zwischen einem Van (20 L/100 km) und einem „normalen“ Auto (12 L/100 km). Da ihr wahrscheinlich große Strecken zurücklegt, fallen Benzinpreise sehr ins Budget.
Routen
Wir waren insgesamt ca. 1 Monat unterwegs und fanden diese Reisezeit ideal. Dazu muss man sagen, dass wir viel gefahren sind und oft nur einen Tag an einem Ort waren. Wer es also ein wenig langsamer angehen möchte, kann auch locker mehr Zeit in Alaska verbringen.
Doch auch für alle, die weniger Zeit zur Verfügung haben, gibt es passende Routen.
Unsere Routentipps
Die Stopps erscheinen in der Reihenfolge unserer Route. Wer weniger Zeit hat sollte sich auf einen Teil fokussieren.
Teil I
Fairbanks, Dalton Highway und Denali (1800Meilen/2900km):
Alaska, wie man sich Alaska vorstellt. Schotterstraßen, ein paar Tiere und unendliche Weiten. Für alle die schon immer mal im arktischen Ozean baden gehen und die Natur Alaskas erleben wollten, ist dies die perfekte Route.


Top of the World Highway
1 Tag
Einreise nach Alaska über den Top of the World Highway nach Tok
Der Top of the World Highway auf kanadischer Seite ist absolut zu empfehlen. Ihr solltet sichere Fahrer sein und euch gut mit eurem Gefährt auskennen und auf das Wetter achten. (Schotterstraßen, ein paar steile Kurven)
Die Stadt Tok ist unserer Meinung nach nichts Besonderes, bietet sich aber für eine erste Übernachtung an.
Fairbanks
1 Tag
Fairbanks hat ein hübsches Visitorcenter mit kleiner Ausstellung und einem Souvenirshop. Es gibt ein Wildgehege der Universität und eure Chance Polarlichter zu sehen ist hier besonders hoch. An den vielen kalten Tagen lohnt sich ein Ausflug in die Chena Hot Springs zum Aufwärmen. Ansonsten bietet sich die Stadt vor allem zum Vorräte auffüllen an.


Dalton Highway
Fahrtzeit: 4-5 Tage
Dalton Highway zum arktischen Ozean
ACHTUNG: nur mit einem 4×4 und sehr guten Fahrkenntnissen zu empfehlen. Macht euch gefasst auf ein paar Tage pure Einsamkeit, abenteurliche Straßen und tollen Tierbegegnungen. Ein absolutes Highlight.
Denali Nationalpark und Talkeetna
wenn offen: 2-3 Tage, ansonsten 1-2 Tage
Wir haben den Park größtenteils ausgelassen, da zu unserer Reisezeit (2022) eine Besichtigung auf Grund eines Erdrutsches nur teilweise möglich war und die wirklichen Highlights nicht per Auto erreichbar waren. Bei offenem Park lohn sich ein mehrtägiger Besuch. Alternativ kann man die wunderbare Natur auch aus der Luft bestaunen. Nach dem Denali Nationalpark könnt ihr noch einen Abstecher nach Talkeetna machen, ein süßes Örtchen mit Kaffees und Souvenirläden.


Hatcher Pass und Anchorage
2-3 Tage (evtl. auch mehr)
Der Pass hat uns vor allem auf der nördlichen Seite sehr gut gefallen und trotz spektakulärer Landschaft ist er relativ einfach zu befahren. (Achtung: keine asphaltierte Straße) Anchorage hat uns leider nicht überzeugt. Bei gutem Wetter kann man hier aber sicher noch einen Tag mehr verbringen.
Teil II

Rund um Anchorage und Kenai Halbinsel 430Meilen/700km:
Angeln, Wandern und Gletscher. In ein bis zwei Wochen lässt sich diese wunderschöne Region sehr gut erkunden. Die Straßen sind gut ausgebaut und ihr findet überall kleine Orte mit Tankstellen und Geschäften, aber auch einsame Strände und atemberaubende Gletscher. Evtl. lohnt es sich auch eine geführte Tour ins Bärenland oder zu den Gletschern zu unternehmen, wenn ihr nicht so viel Zeit habt auf eigene Faust die Wildniss zu erkunden.
Turnagain Arm und Whittier
1-2 Tage (wir blieben einen Nachmittag)
Auf dem Weg von Anchorage nach Whittier kommt ihr an einem wunderschönen Fjord vorbei. Wer Glück hat sieht hier sogar Belag Wale. Das Hightlight in Whittier ist sicherlich die Fahrt durch den Eisenbahntunnel. Wer mag kann in Whittier zum Gletscher wandern, Robben und Lachsangler beobachten oder einen Ausflug auf dem Wasser unternehmen.


Kenai Halbinsel
1 Woche (wir blieben 2 Wochen)
Kenai Halbinsel – wir hatten leider viel Regen und die Saison war schon vorbei, trotzdem hat uns die Halbinsel sehr gut gefallen. Sie bietet einen schönen Kontrast zum nördlichen Alaska. Ihr könnt durch kleine Städtchen bummeln, Angeltrips oder Schiffsfahrten unternehmen oder tolle Wanderungen machen z.B. am Harding Icefield (Exit Glacier).
Wer per Flieger zurück möchte, biegt jetzt nach Anchorage ab. Alle anderen können sich Richtung kanadischer Grenze begeben.
Teil III
von Valdez durch Kanada nach Haines und Hyder (1700Meilen/ 2700km):
Wer weiter nach Kanada möchte oder Lust hat direkt zwei Länder zu verbinden, der kann die einsamen Straßen des Yukons mit den schönen Küstenorten Alaskas verbinden. Euch erwartet tolle Natur, viele Tierbegegnungen und nette kleine Orte. Vielleicht lohnt es sich für euch auch für diesen Teil das Auto auf die Fähre zu verfrachten und die Städte vom Wasser aus zu erkunden. Schnell sein lohnt sich, da die Tickets oft früh ausverkauft sind.
Glenallen Highway
Fahrtzeit: 1-2 Tage
Leider hat eine dicke Regen- und Nebelfront bei uns den Blick auf die wundervollen Berge verhindert. Bei schönerem Wetter ist diese Strecke aber sicher ein Highlight. Von der Straße aus seht ihr den gigantischen Matanuska Gletscher. Eine Tour ist auch möglich, fanden wir aber zu teuer.


Valdez
1-2 Tage
Unser Highlight ist auf jeden Fall die Lachsstation. Als wir da waren, konnten wir dicke Seelöwen beobachten und ab und zu tauchen hier wohl auch Bären am Lachsbuffet auf. Auch ein Abstecher zum Worthington Gletscher lohnt sich allemal.
Per Auto kommt ihr nun über den Richardson Highway zurück nach Fairbanks oder Tok.
Optional:Yukon, Haines und Hyder (zusätzlich 1-2 Wochen)
Wer ein bisschen mehr Zeit auftreiben kann, sollte diesen Abstecher auf jeden Fall unternehmen. Wir hatten hier unsere tollsten Bärenbegegnungen.
Haines
1-2 Tage
Wer nach Haines möchte, muss erst ein Stück durch Kanada reisen. In Haines können wir euch den Weg zum Chilkoot Lake empfehlen. Wir hatten hier unsere tollste Bärenbegegnung und Hendrik hat einen riesen Lachs geangelt. Aber auch ohne Bär uns Lachs ist Haines eine Reise wert. Bei schlechtem Wetter gibts ein kleines Schwimmbad.


Hyder
1-2 Tage
Hyder wirkt auf den ersten Blick gruselig und verlassen. Ein zweiter Blick lohnt sich. Genauso wie die Fahrt hinauf zum Salmon Glacier und ein Besuch der Fish Creek Observation Platform am Nachmittag. Wer Glück hat sieht hier Braunbären.
Highlights
Falls ihr immernoch nicht wisst, wohin ihr in Alaska unbedingt reisen solltet, haben wir euch hier unsere ganz persönlichen Favoriten zusammengestellt:
- Dalton Highway – Natur pur, Abenteuer auf schlammigen Bergpässen, Carbibouherden und Moschusochsen. Und obendrein das Gefühl einer der wenigen Menschen zu sein, der seine Füße im arktischen Ozean hatte.
- Wanderung an das Harding Icefield in Seward – eine der wenigen Wanderungen die wir gemacht haben, aber eine wunderschöne. Eine gewisse Grundausdauer sollte vorhanden sein, dann könnt ihr atemberaubende Aussichten über das gigantische Eisfeld erleben. Und wenn ihr Glück habt begegnen euch auch noch ein paar Bären auf eurem Weg. Jackpot oder?
- Haines – Vor allem die Lutak Road ist unser Tipp an euch. Am Ende der Straße befindet sich ein Campingplatz an einem See, wo auch der/die nicht ganz erfahrene Angler:in Chancen auf einen Lachs hat. Im Internet bekommt ihr eure Angellizenz und los gehts. Aber auch für alle nicht Angler ist hier ein Highlight versteckt. Wo es Lachse gibt, gibt es auch Bären. Wir haben hier eine Bärenmama mit ihren zwei kleinen Babies gesehen. Auch der Ort selber ist für alaskische Verhältnisse recht hübsch.
- Hatcher Pass – Der beste Part ist der Teil aus Norden ab Anchorage kommend bis zur Bergspitze. Vor allem die Einsamkeit gepaart mit einem sehr schönen Panorama hat uns begeistert. Und hier haben wir endlich mal Schnee anfassen können.
- Worthington Gletscher – Hier habt ihr die Chance ohne teure Tour bis an eine Gletscherzunge hinanzukommen. Wenn ihr in der Saison kommt, müsst ihr ein Parkticket lösen und könnt dann in einem kurzen Spaziergang über das Geröllfeld bis an den Gletscher heran. Für uns ein einzigartiges Erlebnis. Als wir im September da waren, waren wir neben zwei weiteren Menschen die einzigen.
weitere Tipps
Auto fahren: Auto fahren gestaltet sich in Alaska größtenteils recht einfach. Gerade die großen Highways sind gut ausgebaut. Wer in entlegener Regionen möchte, wild campt oder im Herbst fährt benötigt aber unbedingt einen Allradantrieb und einige Offroad- Kenntnisse. Auch Schaufel, Ersatzkanister und Pannenwerkzeuge sollten griffbereit sein.
Bären: Auch wenn ihr sie nicht sehen könnt, sie sind um euch herum. Also seid immer „bear aware“. Die tollsten Bärenbegegnungen hatten wir auf unserer Wanderung in Seward, in Haines und Hyder.
Bücherei: Gerade für remote-Arbeitende oder Regentage bietet sich ein Besuch in den vielen öffentlichen Büchereien an. Hier habt ihr einen trockenen Platz zum Arbeiten, Internet und Strom. Ihr könnt hier einfach hineinspazieren und es euch gemütlich machen.
Community Center: Vor allem an Regentagen oder dunklen Abenden sind wir gern in Community Center gegangen. Für wenige Euro bekommt ihr hier oft ein Fitnesstudio, Schwimmhalle und Sauna. Sucht einfach in den jeweiligen Orten nach Recreation Centern oder Community Centern.
Einreise: Ihr benötigt für Alaska als deutscher Tourist ein ESTA. Dieses könnt ihr realtiv einfach online beantragen. Wenn ihr nach Haines reist, müsst ihr auch hier ein gültiges ESTA vorweisen (und natürlich für den kanadischen Teil ein ETA). Beides lässt sich recht einfach online beantragen.
Kleidung: Alaska kann euch mit wunderschönem Sonnenschein überraschen. Meist werdet ihr jedoch (vor allem in küstennähe) Regen haben. Daher packt unbedingt viele dicke, wetterfeste Klamotten ein. In der Nacht kann das Thermometer auch mal einstellig werden.
Internet: Alaska hat ein relativ gut ausgebautes Telefonnetz. Natürlich solltet ihr nicht erwarten, dass ihr in den abgelgenen Gegenden fernab jeder Zivilisation Internet habt. Wir hatten meist in der Nähe größerer Ortschaften mobiles Netz oder konnten in einem Café, einer Bücherei oder Schnellrestaurant das W-Lan nutzen. Ihr solltet für den Notfall jedoch immer ausgerüstet sein, da ihr auch mal einige Tage am Stück kein Netz haben könnt. Karten haben wir uns immer heruntergeladen und Informationen vorher aufgeschrieben. Auch eine große Sammlung an heruntergeladener Musik und (Hör)büchern würden wir euch empfehlen. Wer als digital Nomad unterwegs sein möchte, sollte sich vorher unbedingt informieren welche Anbieter für portable Wifis in Alaska funktionieren und notfalls auf unterschiedliche Netzanbieter zurückgreifen.
Moskitos: Gerade im Frühjahr und Frühsommer werden die kleinen Tierchen zur Plage. Denkt also unbedingt an Mückenschutz, Mückenkerzen und Mückennetze.
Sicherheit: Die größte Gefahr geht in Alaska wohl von der Natur aus. Wer sich jedoch umsichtig verhält, kein (!!) Essen unbewacht draußen liegen lässt und auch beim wandern „bear aware“ unterwegs ist, der sollte keine Probleme in seinem Urlaub mit unliebsamen Tierbegegnungen haben.

Ihr braucht Hilfe bei der Reiseplanung oder habt noch Fragen?
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